7. Formale Sprachen und Grammatiken
Computer verwenden zur Verarbeitung von Daten und Informationen künstliche, formale Sprachen (Maschinenspr., Assemblerspachen, Programmierspr., Datenbankspr., Wissensrepräsentationsspr., ...)
Vorteile gegenüber natürlichen Sprachen:
• exakte Definition der zulässigen Ausdrücke und ihrer Bedeutung
• keine Kontextabhängigkeit der Bedeutung
• dadurch erheblich leichtere Verarbeitung
Eine Sprache L besteht aus Wörtern über einem zugrundeliegenden Alphabet ?,
es gilt also: L Teilmenge von ?*.
Die Syntax einer Sprache legt fest, welche Ausdrücke zur Sprache gehören.
Die Semantik legt fest, was die Ausdrücke bedeuten.
Endliche Sprachen können durch Aufzählen ihrer Elemente definiert werden,
für unendliche Sprachen braucht man endliche Beschreibung.