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Außerschulische Einrichtungen

Sachsens Schullandschaft bereichern - insbesondere in den Großstädten - zahlreiche Einrichtungen und Institutionen, die Schülerinnen und Schülern außerhalb der Schule Angebote zur vertieften Ausbildungen - auch mit digitalen Medien machen.

Wir stellen im Folgenden solche Einrichtungen vor, die sich in das Netzwerk Digitaler Schulen mit ihren Bildungsangeboten einbringen. (Alphabetisch geordnet)

Code It! - Online Programmierkurse für Kinder

Code it! entwickelt Online-Programmierkurse, um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, Programmieren zu lernen. In den Kursen lernen Kinder über spielerische Methoden und anhand von Blockprogrammierung zentrale Grundkonzepte des Programmierens.

Die Kurse sind speziell für Einsteiger konzipiert: Mittels einer visuellen Programmiersprache (Blockly) werden Konzepte wie Datentypen, bedingte Anweisungen, Ereignisse, Variablen u.v.a.m. vermittelt. Neben den Kursen bietet Code it! in einem sogenannten Makerbereich freie Programmierumgebungen an, mit denen Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen können.

Entstanden ist das Projekt aus langjährigen Erfahrungen mit Programmierkursen in Schulen. Die große Nachfrage nach Programmierworkshops für Kinder führte zur Idee, Online-Kurse zu entwickeln.

Webseite: https://code-it-studio.de/
Ansprechpartner: Andreas Koch (andreas.koch@code-it-studio.de)

Datenklaus

Datenklaus vermittelt Schüler*innen im Unterricht einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten. Die App eröffnet einen spielerischen Zugang auf die eigenen digitalen Spuren und deren Interpretierbarkeit durch Dritte.

Die App
Wir alle erzeugen digitale Spuren, wenn wir im Internet surfen oder eine App verwenden. Ohne die Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten sind digitale Dienste nicht denkbar. Obwohl anwendbares Wissen über Daten und Datenschutz einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen sollte, existiert kaum niedrigschwellig anwendbare Schulart- und Fächerübergreifende Infrastruktur zur praktischen Heranführung an das Thema.
Datenklaus erfüllt dieses Desiderat, indem sowohl Schüler*innen als auch ihren Lehrkräften der Einstieg möglichst einfach und interessant gestaltet wird. Die alltäglichen Verarbeitungsprozesse digitaler Dienste werden durch die methodischen Ansätze von Gamification und Digital Storytelling bespielt und erzählt. Undogmatisch werden positive und negative Aspekte einer digitalen Gesellschaft beleuchtet. Dabei gibt Datenklaus praktische Tipps und verweist auf Tools zum Selbstdatenschutz. Die Jugendlichen können in einer fiktiven Rolle Meta-Daten produzieren und potenzielle Auswirkungen austesten. In der Gruppenarbeit und im Quiz wird das erlernte Wissen reaktiviert. Langfristig entsteht ein Datenpool, welcher allen Interessierten einen barrierefreien Zugang zu den empirisch gesammelten Angaben der User*innen ermöglicht. So lässt sich mit Datenklaus insbesondere auch über die intersubjektiv wahrgenommenen Chancen und Risiken von Datentransfers diskutieren.

Technische Realisierung
Datenklaus wird in drei Komponenten umgesetzt: Grundziel in der Förderphase durch den Prototype Fund ist die Implementierung der App für Android. Zugleich streben wir an, die App für iOS und Desktop (Windows/Linux/Mac) kompatibel zu machen. Von Beginn an soll ein mobile application SDK wie Flutter zum Einsatz kommen, um ein plattformübergreifendes Grundgerüst zu schaffen. Betriebssystemspezfische Probleme werden in Kotlin (Android) und Objective-C (iOS) gelöst.
Um Aktivitäten wie das Gruppenquiz zu koordinieren, soll ein einfacher und sicherer Server in Go programmiert werden. Ein zentraler Server wird (vermutlich) erstmal von uns zur Verfügung gestellt, es soll aber auch eine leicht verständliche Dokumentation zum Aufsetzten und Betreiben eines eigenen Servers (z.B. schulintern) geschrieben werden. Eine Communityschnittstelle soll zur Kommunikation mit uns und anderen User*innen (Lehrkräfte/Eltern/etc.) genutzt werden und eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, neue Inhalte und Verbesserungen vorzuschlagen und einzubringen (z.B. über ein Forum oder via Github). Hierfür soll eine existierende OS-Software genutzt werden (z.B. Wordpress, etc.).
Im Zuge der Entwicklung wird eine Strategie zur praxisorientierten Qualitätskontrolle durch Kooperationspartner*innen und User*innen ausgearbeitet.

Zielgruppen
Noch vor den Schüler*innen ergeben sich die Zielgruppen von Lehrkräften und Schulen sowie weiteren Kooperationspartner*innen in ihrer Rolle als Gatekeeper*innen zur Weitergabe von Wissen, deren Anforderungen, Bedürfnisse und Erfahrungen bei der Entwicklung von Datenklaus berücksichtigt werden. Aus der Mitgliedschaft im Netzwerk Digitaler Schulen in Sachsen (NetDis) sowie der gezielten Ansprache weiterer, potenzieller Partner*innen soll der langfristige Kontakt und Austausch mit Gatekeeper*innen ermöglicht werden. Auch außerhalb des Unterrichts steht Datenklaus beliebigen Personen zur unkommerziellen Verwendung und Erweiterung offen. Dies kann synergetische Effekte freisetzen, indem auch weitere Jugendliche und Erwachsene im Umfeld der Schüler*innen für das Thema sensibilisiert werden. Ganz unterschiedliche Akteur*innen werden mithilfe eines Blogs auf die App und den offenen Code aufmerksam gemacht.

Kontakt
https://datenklaus.wordpress.com

Kidscode e.V. Leipzig

Kidscode ist ein gemeinnütziger Verein aus Leipzig und entwickelt Programmierkurse für Schulen und Jugendeinrichtungen.

Ziel ist es, Kinder und Jugendliche spielerisch an die Grundlagen des Programmieren heranzuführen. In unseren Kursen lernen die Kinder anhand spannender Programmierprojekte wie sie sich mit Hilfe des Programmierens kreativ auszudrücken oder Probleme lösen können.

Die Programmierkurse werden als Ganztagsangebote oder als ein- bzw. mehrtägige Projekttage entwickelt. Dabei werden den SchülerInnen anhand konkreter Projekte die Grundkonzepte des Programmierens (Sequenz, Schleife, Variable) sowie verschiedene Anwendungsmöglichkeiten (Spiele, Animationen, Quiz u.a.) vermittelt.

Kidscode bietet auch ein- oder mehrtägige Lehrerfortbildungen zum Thema Programmieren an. In den Fortbildungen vermitteln wir pädagogische Methoden, führen in verschiedene Programmierumgebungen ein, erläutern relevante Grundkonzepte des Programmierens und geben pädagogische und didaktische Praxistipps.

Weitere Informationen finden sich hier: https://kidscode.de/
Schreiben Sie uns gern: info@kidscode.de

RoboSchool Chemnitz

Die RoboSchool, ein von der TU Chemnitz ins Leben gerufenes und vom BMBF gefördertes Projekt, möchte Schülerinnen und Schülern theoretisch und praktisch die Robotik näher bringen.

In mehrtägigen Workshops werden in Teams Roboter gelötet, gebaut und programmiert. Dadurch erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Einblick in verschiedene technische Bereiche wie Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Informatik.

Anmelden oder buchen!? Die Basic RoboSchool findet mehrmals im Jahr direkt an der TU Chemnitz statt. Hierfür kann sich direkt auf unserer RoboSchool-Webseite (roboschool.tuchemnitz.de) angemeldet werden.

Sie können die RoboSchool@school aber auch als Schule buchen und wir kommen direkt zu Ihnen an die Schule. Schon seit mehreren Jahren kooperiert die RoboSchool mit dem Goethe-Gymnasium Chemnitz (https://www.goethegym-chemnitz.de/index.php) und mit dem Chemnitzer Schulmodell (https://www.schulmodell.eu/).

Robotik für Fortgeschrittene?!
Für Teilnehmer, die nach der Basic RoboSchool noch mehr über Roboter erfahren möchten oder bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet besitzen, gibt es die Expert RoboSchool.

Dipl.Inf. Maja Riedel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Chemnitz
Koordinatorin und Dozentin der RoboSchool

Schülerrechenzentrum Dresden

Im Schülerrechenzentrum Dresden (SRZ) stellen wir gemeinsam mit interessierten Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Kursen eine Verbindung von Theorie, Praxis und Projektarbeit her.

Vorbereitungskurse werden für Schüler der 5. und 6. Klassen angeboten, um ihnen einen leichten Einstieg in Informatik und Elektronik zu ermöglichen. Jahreskurse sind aufeinander aufbauende Kurse in den Gebieten Informatik und Elektronik.
Sonderkurse werden angeboten, um einen Einblick in ein spezielles Thema zu erhalten oder eine Thematik unter einer anderen Sicht zu behandeln.

In Schuljahr 2018/19 haben sich über einhundert Schüler angemeldet.

Für einige Kurse gibt es noch freie Plätze. Das sind die Kurse Linux, Robotersteuerung und C++. Interessierte können sich direkt im SRZ melden. https://srz.tu-dresden.de/

SRZ-Dresden

Kontakt

Inhaber der Professur
Jun.Prof. Dr. Sven Hofmann
Tel: +49 341 97 32325
E-Mail: sven.hofmann@informatik.uni-leipzig.de
Raum A 110

Sekretariat
Sylvia Frömmert
Tel: +49 341 97 32354
Raum P 620

Postanschrift
Universität Leipzig
Fakultät für Mathematik und Informatik
PF 10 09 20
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Studienbüro
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Tel. +49 341 97 32165
E-Mail: mailto:studienbuero@mathematik.uni-leipzig.de
Raum A 510


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