„Wissenschaftler
wissen, dass sie glauben.
Gläubige glauben, dass sie wissen.“
Meinungsfreiheit
gilt auch für Religionskritiker
Großer Ärger um ein
kleines Ferkel: Im Oktober 2007 kam das religionskritische Kinderbuch
„Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ von Michael
Schmidt-Salomon und Helge Nyncke auf den Markt. Das
Bundesministerium für Familie,
Senioren,
Frauen und Jugend (!) beantragte die Indizierung des Kinderbuchs
als
jugendgefährdende Schrift. Die Bundesprüfstelle
für jugendgefährdende Medien wollte diesem Antrag jedoch bei
der Verhandlung am 06. März 2008 nicht folgen. Informationen zu
diesem gescheiterten Versuch, die
„Meinungsfreiheit auch für
Religionskritiker“ zu
beschneiden, finden sich auf
dieser
Webseite!
Giordano Bruno Denkmal in Berlin:
Virtuelles Denkmal im Internet
Am Sonntag, dem 2. März 2008, wurde am Potsdamer Platz in Berlin
(vor dem Sony Center) die sechs Meter hohe Skulptur "Giordano Bruno"
von Alexander Polzin enthüllt. Die Aufstellung der Skulptur
geschah im Rahmen eines Festakts unter Schirmherrschaft der ungarischen
und italienischen Botschaft. Am Tag darauf fand in der
Humboldt-Universität eine Podiumsdiskussion zum Thema „Von Nola
nach Berlin: Was sagt uns Giordano Bruno heute?“ statt, die durch eine
eindrucksvolle Lesung von Bruno Texten durch den Schauspieler Ulrich
Matthes eingeleitet wurde. Informationen zum Denkmal, zu Bruno sowie zu
den begleitenden Veranstaltungen in Berlin gibt es nun auch auf der
Website
www.bruno-denkmal.de, die die
Giordano Bruno Stiftung zeitgleich mit der Enthüllung der Skulptur
freigeschaltet hat.
"Und
es werde Licht!". Essay zu
Naturalismus, Atheismus, Religionskritik im Kulturjournal PUBLIC
Eine neue Bewegung selbstbewusster
Atheisten will die religiöse Fundierung unserer Moral nicht
länger als
selbstverständlich hinzunehmen. Die wahrhaft offene Gesellschaft
ist
für sie nur auf Basis eines wissenschaftlichen Humanismus
möglich. Sie
wollen eine neue Leitkultur. Die "neuen Atheisten" sind
ebenso wie Friedrich Nietzsche
erbitterte Feinde des Glaubens an das Heil im Jenseits und Freunde der
fröhlichen Wissenschaft, die das Leben im Hier und Jetzt
lebenswert
macht. Was lässt sie uns nicht alles sehen, was wir mit
bloßem Auge
niemals erfassen können? Atome und Quarks, Planeten und Galaxien.
Wäre
es nach den Vertretern der Kirchen gegangen: Wir hätten das alles
niemals entdeckt.
Computerspiele sind in den
vergangenen Jahrzehnten immer
anspruchsvoller und komplexer geworden. Kann man sie daher als
„kognitives Trainingsprogramm“ ansehen oder sind sie für die im
Alltag fraglos festzustellende Aggressivität von Kindern
mitverantwortlich?
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Der britische
Evolutionstheoretiker und Religionskritiker Richard Dawkins hat am 12.
Oktober in der Aula der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Frankfurt
den mit 10.000 Euro dotierten Deschner-Preis der
Giordano-Bruno-Stiftung erhalten.
Mit seinen wegweisenden evolutionstheoretischen Werken, vor
allem auch mit seinem religionskritischen Buch "Der Gotteswahn" (vgl.
die Rezension
in Spektrum der Wissenschaft
11/2007), habe
Dawkins in herausragender Weise zur Stärkung des säkularen,
wissenschaftlichen und humanistischen Denkens beigetragen, heißt
es in der Preisbegründung der Stiftung.
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Was
will, wenn wir wollen? Die Willensfreiheit des Menschen sei
ein Mythos, behaupten
prominente Hirnforscher. Doch neue neurobiologische Experimente stellen
diese These jetzt in Frage.
Diese neuen Daten bestätigen alle jene
Geisteswissenschafter und
Philosophen, die in erstaunlicher Einmütigkeit gegen die
Vorstellungen
der Neurobiologen protestieren. Michael Hagner, ETH-Professor für
Wissenschaftsforschung, bringt die Einwände auf den Punkt: Es sei
«überhaupt nicht ausgemacht, ob Schuld und Verantwortung
etwas mit der
Willensfreiheit zu tun haben», gibt er zu bedenken und bringt ein
pointiertes Beispiel: «Den Nervenzellen ist es völlig egal,
ob der
Irak-Krieg als berechtigt oder als unberechtigt angesehen wird. Uns
Menschen als politische Wesen, den meisten jedenfalls, ist das nicht
gleichgültig, und auf diesen Unterschied kommt es an.»
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Kongress
„Die erschöpfte Theorie? Evolution und Kreationismus in
Wissenschaften“, 15.-17. Juni 2007 an der Universität
Trier
In den vergangenen Jahren ist der
Streit um die Schöpfungslehre und die
Evolutionstheorie wiederholt von Medien mit großer Reichweite
aufgegriffen worden. Damit ist eine Kontroverse wieder ins Bewusstsein
der Öffentlichkeit gerückt, die längst im Sinne der
Theorie Charles
Darwins entschieden schien: die Frage nach der Entstehung der Arten.
Seit den 1980ern drängte, ausgehend von den USA, eine christliche
Bewegung mit der Forderung, die Schöpfungslehre müsse an
staatlichen
Schulen gelehrt werden, in den öffentlichen Diskurs.
Federführend sind
insbesondere evangelikale Gruppierungen, die aufgrund massiver
Missionstätigkeit in Lateinamerika, sukzessive aber auch in Europa
und
Asien stärker werden und an Einfluss gewinnen. Ihre Argumentation
stützt sie auf die Vorstellungen des Kreationismus und zunehmend
auf
das vermeintlich wissenschaftliche Erklärungsmodell des
Intelligent
Design (ID).
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Zum Verständnis von Wissenschaftsfreiheit am
Beispiel des Nahostkonflikts. Reaktionen
auf das "Manifest der 25", eine ausführliche Stellungnahme
renommierter
deutscher und österreichischer Friedensforscher und Nahostexperten
zu
den "besonderen Beziehungen" zwischen Deutschland und Israel,
veröffentlicht in der Frankfurter
Rundschau 17.11.2006
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Informiert und ungebildet. Die weithin ignorierten Seiten der
"Wissensgesellschaft". Buchrezension
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"Nicht
den Bock zum Gärtner machen!" Petition gegen die
religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung vom 24.04.2006, Giordano Bruno
Stiftung.
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Ethos in Wissenschaft und Politik? Vgl. Die Gesundheitsmafia.
Inkompetenz, Korruption und Lobbyismus. Wie
wir als Patienten betrogen werden. Von Marita Vollborn und Vlad
Georgescu. S. Fischer Verlag. Infos
und Kritiken
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Die Wende an der Universität
Leipzig - eine Erfolgsgeschichte? Die einen sagen so, die andern so...
Vgl. Hartmut Elsenhans, Andreas Lange: Die Transformation der
ostdeutschen Universität: Unvollständige Kolonisierung und
Reformblockaden am Beispiel der Universität Leipzig. die
hochschule 2/2004, S. 158-175 [pdf] . Weitere
Untersuchungen zum Thema in hochschule ost
/ hochschule.