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Wissenschaftler
wissen, dass sie glauben.
Gläubige glauben, dass sie wissen.
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Religionskritik in der Wissenschaft: noch immer ein Tabuthema !
Die Veröffentlichung von Dr. Michael Schmidt-Salomon, Trier zum Thema: Das Feuerbach-Syndrom. Warum Religionskritik in der Wissenschaft noch immer ein Tabuthema ist .
untersucht ein Phänomen, von dem man meinen könnte, es gehöre längst der Vergangenheit an....
Abstract.
„Religionskritik
gefährdet Ihre wissenschaftliche Karriere!“ – Auch
wenn es unwahrscheinlich ist, dass die EU-Bildungsminister
beschließen werden, religionskritische Bücher (analog zu den
einprägsamen Horrorszenarien auf Zigarettenpackungen) mit einem
derartigen Warnhinweis zu verzieren, so ist der Zusammenhang doch
offensichtlich, wie nicht nur die Lebensgeschichte Ludwig Feuerbachs
belegt. Zwar haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den
letzten Jahrzehnten dramatisch verändert, die ideologische
Abspaltung der Religionskritik von der Wissenschaft wurde jedoch
längst nicht aufgehoben. Dabei sollte heute eigentlich jedem
ernsthaft wissenschaftlich Denkenden bewusst sein: Ebenso wie
seriöse Religionskritik nur noch auf wissenschaftlicher Basis
formuliert werden kann, so wird auch die traditionelle Wissenschaft
zunehmend erkennen müssen, dass sie selbst offensiv
religionskritische Inhalte produzieren muss, um ihren eigenen
Ansprüchen gerecht zu werden.
Meinungsfreiheit
gilt auch für Religionskritiker
Großer Ärger um ein
kleines Ferkel: Im Oktober 2007 kam das religionskritische Kinderbuch
„Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ von Michael
Schmidt-Salomon und Helge Nyncke auf den Markt. Das
Bundesministerium für Familie,
Senioren,
Frauen und Jugend (!) beantragte die Indizierung des Kinderbuchs
als
jugendgefährdende Schrift. Die Bundesprüfstelle
für jugendgefährdende Medien wollte diesem Antrag jedoch bei
der Verhandlung am 06. März 2008 nicht folgen. Informationen zu
diesem gescheiterten Versuch, die
„Meinungsfreiheit auch für
Religionskritiker“ zu
beschneiden, finden sich auf
dieser
Webseite!
Giordano Bruno Denkmal in Berlin:
Virtuelles Denkmal im Internet
Am Sonntag, dem 2. März 2008, wurde am Potsdamer Platz in Berlin
(vor dem Sony Center) die sechs Meter hohe Skulptur "Giordano Bruno"
von Alexander Polzin enthüllt. Die Aufstellung der Skulptur
geschah im Rahmen eines Festakts unter Schirmherrschaft der ungarischen
und italienischen Botschaft. Am Tag darauf fand in der
Humboldt-Universität eine Podiumsdiskussion zum Thema „Von Nola
nach Berlin: Was sagt uns Giordano Bruno heute?“ statt, die durch eine
eindrucksvolle Lesung von Bruno Texten durch den Schauspieler Ulrich
Matthes eingeleitet wurde. Informationen zum Denkmal, zu Bruno sowie zu
den begleitenden Veranstaltungen in Berlin gibt es nun auch auf der
Website
www.bruno-denkmal.de, die die
Giordano Bruno Stiftung zeitgleich mit der Enthüllung der Skulptur
freigeschaltet hat.
"Und
es werde Licht!". Essay zu
Naturalismus, Atheismus, Religionskritik im Kulturjournal PUBLIC
Eine neue Bewegung selbstbewusster
Atheisten will die religiöse Fundierung unserer Moral nicht
länger als
selbstverständlich hinzunehmen. Die wahrhaft offene Gesellschaft
ist
für sie nur auf Basis eines wissenschaftlichen Humanismus
möglich. Sie
wollen eine neue Leitkultur. Die "neuen Atheisten" sind
ebenso wie Friedrich Nietzsche
erbitterte Feinde des Glaubens an das Heil im Jenseits und Freunde der
fröhlichen Wissenschaft, die das Leben im Hier und Jetzt
lebenswert
macht. Was lässt sie uns nicht alles sehen, was wir mit
bloßem Auge
niemals erfassen können? Atome und Quarks, Planeten und Galaxien.
Wäre
es nach den Vertretern der Kirchen gegangen: Wir hätten das alles
niemals entdeckt.
Computerspiele sind in den
vergangenen Jahrzehnten immer
anspruchsvoller und komplexer geworden. Kann man sie daher als
„kognitives Trainingsprogramm“ ansehen oder sind sie für die im
Alltag fraglos festzustellende Aggressivität von Kindern
mitverantwortlich?
In den vergangenen Jahren ist der
Streit um die Schöpfungslehre und die
Evolutionstheorie wiederholt von Medien mit großer Reichweite
aufgegriffen worden. Damit ist eine Kontroverse wieder ins Bewusstsein
der Öffentlichkeit gerückt, die längst im Sinne der
Theorie Charles
Darwins entschieden schien: die Frage nach der Entstehung der Arten.
Seit den 1980ern drängte, ausgehend von den USA, eine christliche
Bewegung mit der Forderung, die Schöpfungslehre müsse an
staatlichen
Schulen gelehrt werden, in den öffentlichen Diskurs.
Federführend sind
insbesondere evangelikale Gruppierungen, die aufgrund massiver
Missionstätigkeit in Lateinamerika, sukzessive aber auch in Europa
und
Asien stärker werden und an Einfluss gewinnen. Ihre Argumentation
stützt sie auf die Vorstellungen des Kreationismus und zunehmend
auf
das vermeintlich wissenschaftliche Erklärungsmodell des
Intelligent
Design (ID).