Kolloquium/Ringvorlesung des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

19.4.2000 17.00-18.30 Prof. Dr. Klaus P. Jantke

Deutsches Forschungszentrum fuer Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

Wissensbasierte Prozeßführung - Ein Fall für Innovationen der KI

Vortragsfolien (ab Mittwoch)
Seminargebäude, 3-65/66
26.4.2000 17.00-18.30 Dr. Michael Zakharyaschev

Leeds

Modal logics for reasoning about space and time
Seminargebäude, 3-65/66
3.5.2000 17.00-18.00 Ringvorlesung

Prof. Dr. Brewka

Modellierung von Meta-Wissen in nichtmonotonen Inferenzsystemen
Seminargebäude, 3-65/66
10.5.2000 11.30-13.00 Patrice Enjalbert

GREYC, University of Caen, France

Aspects of conceptual and linguistic representation
Hauptgebäude,

4-24
17.5.2000 17.00-18.00 Ringvorlesung

Prof. Dr. Gottwald

t-Norm basierte Logiken und ihre Axiomatisierungen
Seminargebäude, 3-65/66
24.5.2000 17.00-18.30 Dr. Jürgen Dix

Universität Koblenz

IMPACT: Ein Multiagentensystem
Seminargebäude, 3-65/66
5.6.2000 14.00-15.30 Barry Smith

Buffalo

Ontologie für Informatiker
Hauptgebäude, 4-24
21.6.2000 17.00-18. 00 Ringvorlesung

Prof. Dr. Ehrenberg

Methodische Grundlagen und Realisierung von datenbank-basiertem distance learning
Seminargebäude, 3-65/66
5.7.2000 17.00-18.30

H. Schumann

University of Rostock

Kontextbasierte multimediale Informationspräsentation
Seminargebäude, 3-65/66
6.7.2000 17.00-18.00 Ringvorlesung

Prof. Dr. Herre

Logikprogrammierung und Wissensrepräsentation
Hauptgebäude, 4-24
15.8.2000 14.00-15.30

Vladimir Stankovic

Introduction to error-correcting codes
Hauptgebäude, Felix Klein-Hörsaal (HG 4-24)





Kolloquium des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

Prof. Dr. Klaus P. Jantke

Deutsches Forschungszentrum fuer Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

Wissensbasierte Prozeßführung - Ein Fall für Innovationen der KI



Im Vortrag wird zunaechst ein Ueberblick ueber die Wissensbasierte Prozessfuehrung gegeben. Zu Anfang wird die Domaene komplexer dynamischer Prozesse charakterisiert. Anhand einiger Beispiele wird versucht, die Notwendigkeit des Einsatzes intelligenter Computer-Systeme herauszuarbeiten. Es folgt ein Grobentwurf fuer das Konzept der Wissensbasierten Prozessfuehrung.

Im zweiten Teil des Vortrags wird auf die Wissensrepraesentation und die Wissensverarbeitung genauer eingegangen. Dabei wird das Augenmerk der Darstellung auf die Therapieplanung gelegt, weil hier besonders schwierige Aufgaben stehen und sich deutlich zeigt, dass konventionelle Techniken der KI versagen.

Ansaetze zur Therapieplanung im Rahmen der Wissensbasierten Prozessfuehrung werden im Detail herausgearbeitet. Planung in dynamischen Prozessumgebungen ist ihrem Wesen nach eher induktiv als deduktiv. Klassisches Planen im Sinne von STRIPS versagt. Alternativen werden entwickelt.

Die abschliessende Zusammenfassung verfolgt zwei Ziele. Zum einen soll noch einmal ein Ueberblick gegeben werden, um kurz und praegnant zu sagen, was nach Meinung des Vortragenden das Neue an den vorgestellten Ansaetzen ist. Zum anderen wird der Versuch unternommen, die Relevanz einiger Ideen fuer Arbeiten in anderen Gebieten - etwa in der Medizin-Informatik - anzudeuten.




19.4.00,17.00-18.30

Seminargebäude,

3-65/66

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen



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Kolloquium des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

Dr. Michael Zakharyaschev

Modal logics for reasoning about space and time



The aim of the talk is to demonstrate how combinations of some standard propositional modal logics can be used for qualitative spatio-temporal representation and reasoning.

The basic spatial formalism we begin with is the fragment RCC-8 of the region connection calculus RCC of Randell, Cui, and Cohn. We extend it by allowing applications of Boolean operators to spatial regions, which makes it possible to distinguish between Euclidean and discrete topological spaces. Then we embed the resulting language BRCC-8 into (a fragment of) Lewis's modal logic S4 enriched with the universal modality, study the structure of Kripke models for formulas in this language, and establish the computational complexity of the satisfiability problem.

To construct formalisms capable of representing movements of spatial regions in time, we combine BRCC-8 with two types of temporal logics: a fragment of Allen's interval calculus and a point-based propositional temporal logic (over the natural numbers). We illustrate the expressive power of the resulting spatio-temporal hybrids and indicate their computational complexity.




26.4.00,17.00-18.30

Seminargebäude,

3-65/66

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen



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Kolloquium des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

Patrice Enjalbert

Aspects of conceptual and linguistic representation



The talk will address (some aspects of) the question of "time" in a cognitive and linguistic perspective.

We'll start with a discussion of the basic temporals entities which are instants, moments, and intervals. We'll present the seminal work by Allen and Hayes and present a model of ours designed to cope with the question of granularity (roughly : how a same event can be seen sometimes as a punctual "instant" and sometimes as a durative "interval").

A second topic will be more directly linguistically oriented and concern the modelisation of "tense and aspect" in natural language. We'll outline the theory of Laurent Gosselin - our favorite one among many others elaborated on the subject- and present some current work done in our team in order to compute the temporal relations between events in a text, according to this theory.




10.5.00,11.30-13.00

Hauptgebäude,

4-24

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.



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Kolloquium des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

Heidrun Schumann

Kontextbasierte multimediale Informationspräsentation



In unserer heutigen Informationsgesellschaft mit ständig wachsenden Informationsbeständen ist die effektive und intuitive Informationspräsentation eine wichtige Aufgabe. Prinzipiell gibt es vor allem zwei Möglichkeiten zur visuellen Informationspräsentation: Multimediale Informationssysteme und Methoden der Informationsvisualisierung. So bezeichnete Intelligente Multimediale Präsentationssysteme (IMMPS) vereinen die Vorteile beider Wege und erzeugen auf Anfrage eines Anwenders zur Laufzeit unter Beachtung verschiedener Einflußfaktoren multimediale Präsentationen. Für dieses Vorgehen wurde ein allgemeines Referenzmodell entworfen (Ruggieri et al, Bordegoni et al).

Der Vortrag zeigt Lösungswege zur Umsetzung dieses Referenzmodells auf. Grundlage hierfür ist die strikte Trennung zwischen der Information, die dargestellt werden soll, und ihrer Präsentation. Es wird ein Ansatz zur Modellierung der Information und ihrer Charakteristika eingeführt. Außerdem werden die prinzipiellen Schritte zur Präsentationsgenerierung in Abhängigkeit eines gegebenen Kontextes diskutiert und anhand eines Beispiels veranschaulicht.




5.7.00,17.00-18.30

Seminargebäude,

3-65/66

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.



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Kolloquium des Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation

Dr. Jürgen Dix

IMPACT: Ein Multiagentensystem



Seit einigen Jahren entwickeln sich zunehmend Softwaresysteme, die aus mehreren selbständigen Teilen bestehen, die fokussierte Aufgaben übernehmen: sogenannte Agenten.

Obwohl es viele Ansätze gibt, sind doch nur wenige formal mathematisch begründet. Der IMPACT Ansatz ist ein mathematisch-logisch fundierter Ansatz, der Konzepte der Logik, Deduktion, Datenbanken, des nichtmonotonen Schließens und logischen Programmierens miteinander kombiniert.

Wesentliche Stärken von IMPACT sind nicht nur die genau definierte Semantik, sondern auch das Aufsetzen auf gegebenem Legacy Code.

Wir stellen die Grundzüge von IMPACT dar, und gehen auf Erweiterungen wie reguläre, temporale und probabilistische Agentenprogramme ein.

urls: http://www.uni-koblenz.de/~dix/usuahia.html

http://mitpress.mit.edu/book-home.tcl?isbn=0262194368

http://www.cs.umd.edu/projects/impact/




24.5.00, 17.00-18.30

Seminargebäude,

3-65/66

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.



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