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Modelierung und Simulationen
AuszeichnungenPublikationen
Arbeitsthemen![]() Binding & SynchronyEin Hauptziel der Neurowissenschaften: Mechanismen kortikaler Informationsübermittlung und Informationsspeicherung erklären. Mögliche und bekannte Muster von Aktivität in neuronalen Netzwerken sind Schwingungen, Wellen und Synchronizität (synchrony). Es stellt sich die Frage, ob die beobachteten zeitlichen Korrelationen (synchrony) eine bestimmte Funktion haben oder ob sie lediglich Nebeneekt eines anderen Funktionsprinzips sind. Die zeitliche Korrelation von Neuronenaktivitaet stellt eine transiente, dynamische Assoziation zwischen Neuronen her. Kodieren diese Neuronen bestimmte Eigenschaften, dann kann damit das Bindungsproblem geloest werden. Die Idee, dass die zeitliche Korrelation der Aktivitaet verschiedener Neuronen Information tragen kann, wurde von (von der Malsburg 1981) zu einer Theorie fuer die Arbeitsweise des Gehirns entwickelt. Kernpunkt dieser Theorie ist die synaptische Modikation in Abhaengigkeit der Korrelation der Aktivitaet: feuern prae- und postsynaptische Zelle synchron (innerhalbweniger Millisekunden), wird die Kopplung beider Zellen verstaerkt; ist die Aktivitaet asynchron oder nicht vorhanden, wird die Kopplung abgeschwaecht. Die Modifikation geschieht auf zwei Zeitskalen, einer, die typisch fuer Kurzzeitgedaechtnis ist und einer fuer Langzeitgedaechtnis. Neuere Untersuchungen zeigen, dass korrelierte Aktivitaet tatsaechlich zu LTP (long term potentiation) oder LTD (long term depression) fuehrt. [von A. Maye, Berlin 2002] (mehr zum Thema: Synchrony oder Synaptische Aktivität) Learning Algorithms![]() |