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Das Studium am Institut für Informatik der Universität Leipzig beginnt im Wintersemester.
Das dreijährige Bachelor-Studium umfasst Pflichtfächer, die den Grundlagen der Informatik gewidmet sind, und darauf aufbauende Wahl- bzw. Vertiefungsfächer. In den ersten zwei Studienjahren (vier Semestern) stehen die Pflichtfächer der Informatik im Mittelpunkt, hinzu kommt eine solide Ausbildung in grundlegenden Disziplinen der Mathematik.
Zur Erleichterung des Übergangs von der Schule zur Hochschule werden ein Vorkurs Mathematik und ein Programmierpraktikum vor Beginn der Lehrveranstaltungen des ersten Semesters angeboten.
Beginnend mit dem vierten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Grundlagenwissen durch eine Auswahl der angebotenen Lehrveranstaltungen entsprechend ihren Interessen zu vertiefen.
Ein Ergänzungsfach, bei dem man in Leipzig aus Biologie, Linguistik, Mathematik, Medizin, Philosophie, Physik und Psychologie auswählen kann, erweitert die spezifischen Einsatzmöglichkeiten des Absolventen.
Die Anfertigung der Bachelorarbeit ist im sechsten Semester vorgesehen.
Das Masterstudium, das einschließlich der Masterarbeit vier Semester umfasst, baut auf dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums auf und soll die Studierenden befähigen, selbständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten, in neuartigen Aufgabenfeldern mit interdisziplinärem Charakter tätig zu werden, sowie erfolgreich Probleme auf verschiedenen Gebieten der Wissenschaft und Technik zu bearbeiten und zu lösen. Es bietet breitgefächerte Wahlmöglichkeiten. Neben dem allgemeinen Masterstudiengang Informatik werden in Leipzig auch die Schwerpunkte Medizinische Informatik und Bioinformatik angeboten.
Das zweistufige Bachelor/Master-Studium ist so aufgebaut, dass ein Wechsel der Hochschule nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern europaweit jederzeit möglich ist. Die Modularisierung und das damit verbundenene Leistungspunktesystem garantieren die unkomplizierte Anerkennung der bereits erreichten Prüfungsleistungen.
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