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Die Informatik hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als
eine moderne Wissenschaft entwickelt, deren zentraler Gegenstand die Speicherung, Verarbeitung und Anwendung von "Information" ist. Ihr Gegenstand und ihre Methoden erlauben es, sie einerseits als eine Grundlagen- und Strukturwissenschaft wie die Mathematik, andererseits als eine Ingenieurwissenschaft anzusehen.
Die Informatik durchdringt heute alle Lebensbereiche der Gesellschaft. Ihre Methoden, Erkenntnisse und Anwendungen befruchten auch viele andere Wissenschaftsgebiete.
Die Informatik erschöpft sich keineswegs im Entwurf und der Anwendung von Computern, sondern es geht in ihr um systematische und abstrakte Denkweisen, um Analyse, Konzipierung, Realisierung und Anpassung informationsverarbeitender Systeme in sehr vielfältigen Umgebungen.
Man unterscheidet entsprechend ihrer Schwerpunkte die theoretische, die praktische, die technische und die angewandte Informatik.
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