Fakultät für Mathematik und InformatikUniversität Leipzig
Institut für InformatikUniversität Leipzig
Veranstaltungen: Universität / Fakultät / Institut / LIV / IfI

Instituts-Kolloquia

  
Vergangene Veranstaltungen

 
  
 20.12.2007,  Donnerstag,  15:00,  Felix-Klein-Hörsaal
 
Institutskolloqium

Dr. Volker Markl
IBM Almaden Research

"DAMIA - a Data Mashup Fabric for Intranet Applications"

Abstract: Damia is a lightweight enterprise data integration service where line of business users can create and catalog high value data feeds for consumption by situational applications. Damia is inspired by the Web 2.0 mashup phenomenon. It consists of (1) a browserbased user-interface that allows for the specification of data mashups as data flow graphs using a set of operators, (2) a server with an execution engine, as well as (3) APIs for searching, debugging, executing and managing mashups. Damia offers a framework and functionality for dynamic entity resolution, streaming and other higher value features particularly important in the enterprise domain. Damia is currently in perpetual beta in the IBM Intranet. In this presentation, we describe IBM?s Info 2.0 vision and highlight the Damia project. We further showcase the creation and execution of an enterprise data mashup, thereby illustrating the architecture and features of the overall Damia system.

 
  
 27.11.2006,  Montag,  15:00 - 17:00,  Johannisgasse 26, R 1-02 (Felix-Klein-Hörsaal)
 
Institutskolloqium

Prof. Klaus Fuchs-Kittowski
Berlin

"Information, Wissen und Selbstorganisation - Zum Einfluss der Kybernetik I. und II. Ordnung auf die Theorie und Methodologie der Informatik"

 
  
 08.11.2006,  Mittwoch,  16:00 - 18:00,  SG 00-33
 
Institutskolloqium

Stephan Eissler
Uni Tübingen

"'Soziale' Software - Überlegungen zu einer nachhaltigen Infrastruktur für Informationsarbeit in der Wissensgesellschaft"

 
  
 29.06.2006,  Donnerstag,  17:00 - 19:00,  SG 00-99
 
  
 02.12.2005,  Freitag,  11:00 - 12:30,  Städtisches Kaufhaus HS 2-07
 
Institutskolloqium (im Rahmen des dies academicus)

Ph.D. Hinrich Schütze
Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung, Univ. Stuttgart

"The Future of Natural Language Processing: Cognitive Science or Machine Learning?"

Abstract: Language and speech technology have advanced rapidly in the last decades. This is mainly due to the large volumes of text and speech that are now stored electronically as well as the increased computing power available to train statistical models on large data sets. However, the models used are often surprisingly naive from a linguistic point of view. Only very basic insights about language are incorporated. In this talk, we will explore the reasons for this state of affair and look into a crystal ball: Will future models in language processing continue to be simplistic or will they mimick the way humans process language?

 
  
 10.11.2005,  Donnerstag,  18:00 - 20:00,  SG 00-91
 
Kolloquium des Instituts und des Graduiertenkolleg 'Wissensrepräsentation'

Jörg Wittenberger
SofteYes Dresden

"Askemos - sind rechtssichere digitale Verträge möglich?"

Abstract: Die Allgegenwart von Viren und Root-Kits zeigt, dass bisherige Betriebssystem-Konzepte mit der zentralen Rolle eines IT-Experten als Superuser nicht geeignet sind, das Maß an Verlässlichkeit und Nichtkorrumpierbarkeit herzustellen, welches im elektronischen Geschäftsverkehr und erst recht für "elektronische Akten" (ArbGG? § 46d) erforderlich sind. Askemos (http://www.askemos.org) ist Konzept, Projekt und Prototyp zugleich, mit denen diese Probleme bisheriger digitaler kommunikativer Umgebungen überwunden werden können. Die Konzepte sind nicht neu - vieles konnte etwa vom Design von ERLANG, einer Programmiersprache für den ausfallsicheren Betrieb von Telefonanlagen, übernommen werden - führen aber in ihrer Kombination und strikten Ausrichtung auf die Konstruktion einer nicht korrumpierbaren verteilten Dokumenten- und Rechteverwaltung zu erstaunlich klaren Ergebnissen. Besonderes Augenmerk wurde beim Design von Askemos auf die Nichtkorrumpierbarkeit gelegt, die natürlich nicht besser sein kann als die Nichtkorrumpierbarkeit der modellierten realen Welt. Hierzu habe ich eine Reihe von Ontologisierungen entwickelt, die sich an Begriffen und Idealen des bürgerlichen Rechtssystems, insbesondere den Menschenrechten und dem Vertragsrecht, orientieren. Die für ein digitales Projekt unumgängliche Operationalisierung dieser Begriffe ist - nicht unerwartet - schwierig. Im Vortrag werde ich mich auf den theoretischen Teil von Askemos konzentrieren, den schichtenweisen Aufbau der Begriffe und Konzepte, der als Unterbau für ein rechtssicheres System erforderlich ist, in welchem Verträge und Dokumente mit ähnlicher Verbindlichkeit verhandelt und vereinbart werden können wie dies im realen Geschäftsverkehr auch möglich ist.

 
  
 07.07.2005,  Donnerstag,  17:00,  Neuer Senatssaal, Ritterstr. 26
 
Informatik-Kolloquium des IfI und des LIV

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ziegler
Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Institut für Informatik und interaktive Systeme

"Interaktive, kooperative und automatisierte Entwicklung konzeptueller Strukturen - ein Ansatz zur Integration"

Abstract: Konzeptuelle Strukturen wie Themennetze oder Ontologien gewinnen gegenwärtig eine immer stärkere Bedeutung für die Realisierung intelligenter, adaptiver Systemfunktionen sowie für innovative Formen der Kooperationsunterstützung. Die Entwicklung solcher Modelle ist ein komplexer Vorgang, an dem unterschiedliche Rollen und Aktivitäten beteiligt sind. Im dem Beitrag wird eine durchgängige Entwicklungskette mit unterschiedlich strukturierten Aktivitäten sowie Ergebnissen mit unterschiedlichem Formalisierungsgrad vorgeschlagen. Für die Unterstützung der einzelnen Phasen dieses Prozesses werden Werkzeuge vorgestellt, die vom kollaborativen Brainstorming über Visualisierungs- und Editiertechniken bis hin zur Integration bzw. Personalisierung von Konzeptstrukturen reichen. Es werden Erfahrungen aus verschiedenen Projekten zu diesem Thema berichtet.

 
  
 12.05.2005,  Donnerstag,  17:15,  Ziegenledersaal
 
Institutskolloquium

"Individual-cell based modeling of multi-cellular assemblies: A step towards computational tissues"

Dr. Dirk Drasdo
IZBI, Uni Leipzig

Abstract: Die aufsehenserregenden Fortschritte in molekularer Biologie, Biochemie, Biophysik, Biotechnologie und Medizin haben zu einer Flut von quantitativer und qualitativer Information in den Lebenswissenschaften geführt, die viele Skalen vom einzelnen Molekül bis zum Organismus beinhalten. Viele Disziplinen, wie die Bioinformatik, die Biophysik, oder die Mathematische Biologie haben ihre Aktivitäten auf die Herausforderung konzentriert, die den Daten unterliegenden funktionalen Beziehungen zu verstehen. Ein geeignetes Modellierungskonzept, daß die molekulare Information mit den dynamische Prozessen des Organismus verbindet, muß in der Lage sein, die dynamischen Verbindungen auf jedem funktionalen Level von Genom, Proteom, Zellen, Gewebe und Organismen einzubeziehen. Während Methoden und Konzepte auf dem subzellulären Level zur Modellierung von genetischer oder metabolischer Regulation z.T. etabliert sind, befindet sich die Entwicklung von Modellierungskonzepten zur Simulation multizellulärer Systeme, wie Tumoren, regenerative Gewebe, Entwicklungsbiologische Systeme und Bakterienpopulationen, die die Einbeziehung von Information auf dem subzellulären Level erlauben, noch in einem frühen Stadium. Wir stellen hier eine Klasse von Modellen vor, in der Zellen durch wenige zellbiologische, zellbiophysikalische und zellkinetische Parameter beschrieben werden. Wie zeigen durch Computersimulationen für wachsende Monoschichten, multizelluläre Spheroide, die Faltung von Darmkrypten und Systeme in der frühen Embryonalentwicklung, wie diese Modellklasse verwendet werden kann, um experimentelle Beobachtungen in multizellulären Systemen zu analysieren und zu erklären. Wir illustrieren, wie ausgehend von dieser Modellklasse vereinfachte Modelle für multizelluläre Systeme, wie Zelluläre Automaten konstruiert werden können, um biologische Parameterbereiche zu erreichen, die ansonsten aus Rechenzeitgründen nicht untersucht werden könnten. Abschließend geben wir einen kurzen Ausblick, wie die Information auf dem subzellulären Level in Einzelzell-Modelle integriert werden kann.

 
  
 15.07.2004,  Donnerstag,  17:00 - 19:00,  H 22
 
Institutskolloquium

PD Dr.-Ing. habil. Annette Weisbecker

"Grid Computing - Beschreibung und Nutzung von verteilten Resourcen"

Abstract: Aus dem Bedarf an großen Mengen von Rechenressourcen, Datenspeicher und sonstiger IT Infrastruktur wurde die Idee des Grid Computings geboren. Um die Aufgabenstellungen der Nutzer lösen zu können werden neben diesen Ressourcen Anwendungen benötigt. Dazu ist es notwendig, geeignete Komponenten zu finden und zu komplexen Grid Anwendungen zusammenzuführen. Dies erfordert die standardisierte Formulierung der Problemstellung einerseits, sowie die standardisierte Bereitstellung von Informationen zu den im Grid vorhandenen Software Ressourcen andererseits. Im Fraunhofer Resource Grid (FhRG) wurde dazu eine Grid Middleware entwickelt, die oberhalb der Globus Software einen einfachen und intuitiv nutzbaren Zugang zum FhRG bietet.

 
  
 08.07.2004,  Donnerstag,  17:00 - 19:00,  Neuer Senatssaal
 

Zum SeitenanfangZur StartseiteSuchen auf den IfI-SeitenImpressum2008-08-20   from XML   © Andreas Zerbst   click in for email