Forschungsseminar WS 06/07
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Information
- Interessenten können sich bei Herrn Alexander Wiebel melden um in den E-Mail-Verteiler aufgenommen zu werden.
- Das Forschungsseminar findet regelmäßig (Ausnahmen siehe Terminplan unten) Mittwochs um 10:00 Uhr in Raum JG 1-43 statt.
- Die Sprache des Titels eines Vortrags gibt einen Hinweis auf die Vortragssprache
Vorträge
| Datum | Vortragende(r) | Titel | Abstract |
|---|---|---|---|
| Mi, 29.11.2006 | Alexander Wiebel | Extraktion von Separationsflächen mittels Nutzung topologischer Strukturen in Schnittebenen von Strömungen | |
| Mi, 06.11.2006 | |||
| Mi, 12.12.2006 | Christian Heine | Manuelle Clusterverbesserung mittels Blobinteraktion | Abstract |
| Mi, 20.12.2006 11:00 Uhr | Saadi Mohamed | Stromlinien Platzierung mittels Nutzung von Flussstrukturen | Abstract |
| Mi, 03.01.2007 | |||
| Mi, 10.01.2007 | |||
| Mi, 17.01.2007 | Heike Jänicke | Vektorfeldanalyse | |
| Mi, 24.01.2007 | Markus Rohrschneider | Formbeschreibung und Visualisierung von binären Volumenbildern | Abstract |
| Mi, 31.01.2007 | Mario Hlawitschka | Interaktive Tensor Volumen-Visualisierung | |
| Mi, 07.02.2007 | Moritz Dannhauer | EEG/MEG Quellenrekonstruktion mittels des sLoreta-Algorithmus | Abstract |
| Mi, 28.02.2007 13:00 Uhr | Robert Siebert | Implementierung und Evaluieren von Fusionsverfahren zur Sichtunterstützung im automobilen Umfeld. | Abstract |
Abstracts
Manuelle Clusterverbesserung mittels Blobinteraktion
The huge amount of different automatic clustering methods emphasises one thing: there is no optimal clustering method for all possible cases. In certain application domains, like genomics and natural language processing, it is not even clear if any of the already known clustering methods suffice. In such cases, an automatic clustering method is often followed by manual refinement. The refined version may then be used as either an illustration, a reference or even an input for rule based or other machine learning algorithms that improve the clustering. In this talk I will describe a novel interaction technique to manual clustering of entities using the metaphor of soap bubbles, which are represented by special implicit surfaces (blobs). For instance, entities can simply be moved inside and outside of these blobs. A modified force-directed layout process automatically arranges entities optimally on the screen. These modifications include a reduction to the expected amount of computation per iteration down to $O(|V|log|V|+|E|)$ in order to achieve a high response time for use in an interactive system. I also spend a considerable amount of effort making the display of blobs fast enough for an interactive system.
Stromlinien Platzierung mittels Nutzung von Fluss-Strukturen
Stromlinien sind die am häufigsten benutzte Visualisierungstechnik für Vektorfelder. Anhand einer Flussstrukturbeschreibung kann man das Verhalten von Stromlinien im Bezug auf ausgewählte Merkmale einer Strömung betrachten. Diese Flussstrukturbeschreibung liegt als charakteristische Menge, also als Stromlinienteilmenge aus einer endlicher Repräsentantenmenge aller Stromlinien vor. Außerdem gibt es eine binäre Repräsentation der Menge auf einem Würfelgitter. In dieser Arbeit wird eine neue Platzierungsstrategie für Stromlinien anhand der erwähnten Flussstrukturbeschreibung entwickelt, um ein möglichst genaues Bild über die charakteristische Menge zu erhalten.
Formbeschreibung und Visualisierung von binären Volumenbildern
Am Beispiel von Wachstumssimalationsergebnissen von Spheroidtumoren werden Methoden demonstriert, mit denen sich dreidimensionale Binärbilder analysieren und visualisieren lassen. Dabei stehen topologische Betrachtungen, aber auch Möglichkeiten der Formbeschreibung der Tumoroberfläche im Mittelpunkt. Morphologischen Operatoren der 3D-Bildverarbeitung werden verwendet, um die Medial Axis und Distanztransformation zu berechnen, zwei Möglichkeiten der Repräsentation von binären Volumenbildern. Es wird gezeigt, wie diese Transformationen sowohl für die topologische Charakterisierung der Datensätze, als auch die Formbeschreibung der Objektoberfläche verwendet werden können.
EEG/MEG Quellenrekonstruktion mittels des sLoreta-Algorithmus
Today, the investigation of neuronal activity in the human brain becomes more and more important. EEG (Electroencephalography) and MEG (Magnetoencephalography) are non-invasive ways to measure scalp potentials or magnetic fields which have been caused by implied brain processes. This talk deals with the improvement of localization methods and validates certain algorithms, including both synthetic and real data. In conjunction with that, two source models, a distributed and an extended source model, will be implemented and tested for different properties and in various circumstances. In order to avoid the inadequate description of neuronal activity by electromagnetic point-like dipoles (like in the distributed source model), a patch model will be introduced supplementary. This model describes neuronal activity as a homogeneous activated area. For this purpose, the distributed source model algorithms will be adapted and revised. The extended source model itself contains implicitly small overlapping patches. According to all these approaches, the results will be discussed and a recommmendation about their application is given. To summarise, sLoreta convinced with good localization properties and can therefore be used to analyze real measured data.
NOTE: The talk will be held in german.
Implementierung und Evaluieren von Fusionsverfahren zur Sichtunterstützung im automobilen Umfeld
Nachtsichtsysteme dienen dem Fahrer in Automobilen zur Verbesserung der Sichtverhältnisse bei Nacht und schlechtem Wetter. Je nach System erfassen diese unterschiedliche Wellenlängen des infraroten Lichts und somit andere Details der Umgebung. Durch die Bildfusion, welche diese Bilddarstellungen miteinander vereint, können die Vorteile der verschiedenen Nachtsichtsysteme miteinander kombiniert werden. Gegenstand dieser Arbeit sind die Klassifizierung und Funktionsweise der Fusionsverfahren sowie deren Evaluierung für das Anwendungsgebiet der Sichtunterstützung im automobilen Bereich. Für das Verständnis werden zu Beginn die Technologien der Kamerasysteme und die Grundlagen der Bildverarbeitung erläutert. Die anschließende Untersuchung der Fusionsverfahren wurde mit einer neu entwickelten, modularen Software durchgeführt, in der die Fusionsverfahren und informationstheoretische Bewertungsmethoden implementiert sind. Die gewonnenen Ergebnisse und Einflüsse unterschiedlicher Parameter auf die Fusionsresultate werden im Hinblick auf das Anwendungsgebiet der Sichtunterstützung ausgewertet und beurteilt.